Deutschland

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Aus deutschen Landen sind aktuell u.a. Weingüter aus den Anbauregionen Pfalz und Rheinhessen und von der Mosel sowie der mittleren Nahe und aus Franken vertreten. Unser Versprechen: wir probieren weiter, um wieder spannende deutsche Weine vorstellen zu können.

Pfalz: Hier können wir die „Achimer Fangemeinde“ immer noch mit tollen Weinen aus dem Hause „Lidy“ erfreuen. Neben dem Chardonnay und Sauvignon Blanc begeistert der Auxerrois, eine Rebsorte die häufiger in Luxemburg anzutreffen ist. Neben einem äußerst aromatischen Merlot Rosé ist „Lidy“ mit einigen leckeren Bränden vertreten.

ZWEI BREMER, DIE AUSZOGEN, WEIN ZU MACHEN. Ihrem Weinenthusiasmus nachgehend und ihrer Philosophie folgend – „Wein wird nicht gemacht, er entsteht“ – hat das Weingut „Frederik Janus“ mit 4 Hektar in Herxheim in der Pfalz gestartet, erweitert kontinuierlich und kreiert sehr schmackhafte Guts-, Orts- und Lagenweine. Kein Wunder also, dass bei der ersten Achimer Weinwanderung der Janus 2016er Riesling trocken zum Liebling des Abends gewählt wurde. Sehr zu empfehlen und voller aromatischer Überraschungen kommt die Cuvée Emilie – zu Ehren der ersten Tochter – daher, in der zwei Jahrgänge aus Merlot sowie Cabernet Franc und Cabernet Cubin vermählt wurden.

Noch ein Pfälzer, der im Weinhaus etabliert ist. Das Weingut Uli „Metzger“ spielt bei der Aus-stattung seiner Weine gerne mit seinem Namen, stellt über das „Rindvieh“ die unterschied-lichen Qualitäten dar und bietet neben den Einsteigern wie Hausmarke weiß und Fleckvieh mit zugänglicher Fruchtsüße z.B. seinen ROT, viel Frucht, viel Tiefe, Einfach: ROT! Wer sich an Tempranillo aus deutschen Landen traut, wird positiv überrascht sein. Ein 2013er Pinot Meunier von der Lage „Vogelsang“ begeistert uns immer noch durch seine Vielschichtigkeit. Urgewaltig kommt der „Urbulle“ daher, ein wahrlich ungezähmter Portugieser aus Reben von 1910 – Wow!

Rheinhessen: Aus Weinolsheim wird das Angebot vom Hause „Manz“ – 2018 zum Riesling-Champion gekürt – ergänzt. Daneben werden spannende Rote ausgebaut, die so illustre Namen wie „Black Hole“ tragen oder „Gänsehaut Pur“ oder der „Pauline“, einem Frühburgunder. Nicht zu vergessen der hervorragende Riesling!!! Die Winzersekte Riesling Brut und Dosage Zero – beide lange auf der Hefe gereift – unterstreichen die Expertise.

Mosel: Von der Mosel stammen die Weine der Familie „Pauly“ aus dem Drei-Nasen-Betrieb, bei dem jede davon für eine Generation steht. Die aktuellen Kreationen stammen von Axel Pauly, dem Mosel-Barbarossa, der sehr feine und elegante Weine erschafft. Generations – der Name steht für den sanften Riesling – Helden bezeichnet die steilste Lage (65° Steigung). Von dieser stammt auch der „Tres Naris“ (3 Nasen). Was für ein Bouquet! Ein Wein, der zu einem zweiten Glas verleitet.

Nahe: Familie „Stein“ von der mittleren Nahe hat uns mit ihrem Müller-Thurgau, dem „Hahngaade“, überzeugt. Unter der Rubrik Spaßweine – wie schön, wennn Weine Spaß machen können – finden sich noch der feinherbe Riesling „Wolf“ sowie ein Silvaner mit dem Namen „Blitz“. Das Weingut wird nunmehr über 200 Jahre mit Sinn für Tradition in der Familie betrieben. Ein Motto haben wir bei Familie Stein gefunden, dass maximalen Optimimismus spiegelt: „schau nicht, ob das Glas halb voll oder halb leer ist – Hauptsache es ist noch Wein drin.“

Franken: Die Etiketten des „Winzerhof Stahl“ findet man nicht auf den typisch fränkischen Bocksbeutel-Flaschen. Dafür überzeugt der Winzer mit seinen unkomplizierten Tropfen der „feder-Stahl“-Linie, die sich perfekt auf der Terrasse zeigen, oder der „Damaszener-Stahl“-Serie, die voller Eleganz, Frucht und Mineralität nichts mit altbacken fränkisch gemein haben. Rosenrot als feder-Stahl-Rosé ist so ganz anders als alle anderen Rosés im Sortiment. Obendrein hat der Damaszener-Silvaner mittlerweile einen Stammplatz eingenommen.